Warum Intensivwohngruppe?


  • Noch vor ein paar Jahren wurden Menschen mit Intensivpflegebedürftigkeit in stationäre Einrichtungen verlegt, da die häusliche Versorgung nicht sicher gestellt war und es auch keine anderen Möglichkeiten gab.
  • Neue Pflegegesetze und durch die immer weiter ausreifende Medizin hat der Mensch heute nicht nur die Möglichkeit sondern auch das Recht auf adäquate Pflege und medizinische Versorgung.
  • Aufgrund der weiterführenden Pflege und Versorgung von Intensivpatienten, wird es durch eine Intensivwohngruppe möglich, einen Raum zu schaffen, in der eine 24 -Stunden-Intensivversorgung ermöglicht werden kann wenn es in der Häuslichkeit aus verschiedenen Gründen nicht mehr möglich ist.
  • Es ist uns sehr wichtig, dass die Patienten weiterhin ein selbstbestimmtes Leben führen können, und wir versuchen daher, den Gesamtprozess zu unterstützen bzw. wieder herzustellen und zu fördern, auch wenn eine dauerhafte Intensivpflicht oder Beatmungspflicht besteht.

„Alternative“ Intensivwohngruppe


  • In den von uns betreuten ambulanten Intensivwohngruppen sollen jeweils max. 4 Bewohner selbstbestimmt in einem gemeinsamen Haushalt zusammenleben. Es wird angestrebt, dass jedem Intensivpflegebedürftigen ein Einzelzimmer zur Verfügung steht, welches je nach Wunsch individuell eingerichtet und gestaltet werden kann. Selbstverständlich haben die Klienten die Möglichkeit, ihre privaten Sachen und Gegenstände mitzubringen. Auf besonderen Wunsch kann auch eine Doppelbelegung eines großen Zimmers erfolgen. Ein großes Wohnzimmer wird als zentraler Mittelpunkt gemeinsam genutzt und ermöglicht so den Kontakt zu anderen Bewohnern. Küche und Bad werden gemeinschaftlich genutzt.
  • Ein wichtiger Faktor der Intensivwohngruppe ist die soziale Integration von Patient und auch Angehörigen. Sie vereinsamen nicht in ihrer Situation, können sich austauschen und Trost in der Gemeinsamkeit finden.
  • Unsere ambulanten Intensivwohngruppen bieten mit ca. 100 m² ausreichend Platz für max. 4 Klienten bzw. Mietparteien. Mietparteien daher, weil sich die Klienten dort eines der großzügig geschnittenen Zimmern anmieten. Die Wohnungen befinden sich in ruhiger Lage, so dass eine niedrige Geräuschkulisse herrscht und friedliches Miteinander geboten ist. Vorzugsweise liegen die Wohngruppen im Erdgeschoss mit angrenzender Außenterrasse mit barrierefreiem Zugang oder haben angrenzte Balkone um einen Aufenthalt im Freien zu ermöglichen.
  • Das Ziel ist es, eine gemütliche Wohnatmosphäre zu schaffen und ein ausgeglichenes Miteinander unter den „Mietern“. Ein positiver Nebeneffekt der Intensivwohngruppe ist, dass eine soziale Integration besteht und somit eine Vereinsamung vermieden wird.
  • Der Patient soll weiterhin das Gefühl haben, Zuhause zu sein und weiterhin im Rahmen seiner Möglichkeiten am normalen Leben teil zu nehmen und somit seine Lebensqualität zu bewahren. Weiterhin ist unser Bestreben, dem Menschen das Gefühl zu geben, dass er im Mittelpunkt steht und nicht die Geräte.
  • Wir schließen mit jedem Intensivpflegepatienten einen Betreuungsvertrag ab, der nicht an den Mietvertrag gekoppelt ist.

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